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<title>Lekope</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Lekope</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Lekope</b> (<a href="Sesotho" title="Sesotho">Sesotho</a>, Plural <i>makope</i>) bezeichnet bei den <a href="Basotho" title="Basotho">Basotho</a> von <a href="Lesotho" title="Lesotho">Lesotho</a> und den <a href="Sotho" title="Sotho">Sotho</a> in der <a href="S%C3%BCdafrika" title="Südafrika">südafrikanischen</a> Region <a href="Transvaal" title="Transvaal">Transvaal</a>, zu denen auch die <a href="Pedi" title="Pedi">Pedi</a> gehören, zwei unterschiedliche <a href="Mundbogen" title="Mundbogen">Mundbögen</a>: Einer der beiden Mundbogentypen mit einem fast geraden Bogenstab und einer ungeteilten Saite war im <a href="S%C3%BCdliches_Afrika" title="Südliches Afrika">südlichen Afrika</a> weit verbreitet und entspricht unter anderem dem <i><a href="Umqangala" title="Umqangala">umqangala</a></i> der <a href="Zulu_(Volk)" class="mw-redirect" title="Zulu (Volk)">Zulu</a> und dem <i>lugube</i> der <a href="Venda_(Ethnie)" title="Venda (Ethnie)">Venda</a>. Dieser vermutlich obsolete <i>lekope</i>-Typ wurde nur von Frauen gespielt.
</p><p>Beim anderen Typ, der nur von Männern gespielt wird, besteht der Bogenstab aus einem dicken geraden Mittelstück, darin eingesteckten dünnen, biegsamen Bogenenden und einer durch eine Stimmschlinge geteilten Saite. Dieser Typ ist bei den Basotho auch als <i>setolotolo</i> und bei den Zulu als <i>isitontolo</i> bekannt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herkunft_und_Verbreitung">Herkunft und Verbreitung</h2></div>
<p>Ein Mundbogen ist die besondere Bauweise eines <a href="Musikbogen" title="Musikbogen">Musikbogens</a>, bei dem die Saitenschwingungen nicht durch einen mit dem Saitenträger in Kontakt gebrachten Resonanzkörper – häufig eine aufgeschnittene <a href="Kalebasse" title="Kalebasse">Kalebasse</a>, sondern durch den Mundraum des Spielers verstärkt und moduliert werden. Der Saitenträger eines Musikbogens besteht aus einem mehr oder weniger stark gebogenen und biegsamen Stab, zwischen dessen Enden eine Saite gespannt ist. Im Unterschied hierzu ist bei einer einsaitigen Stab<a href="Zither" title="Zither">zither</a> (Musikstab) oder einer ähnlich einfachen Röhrenzither die Saite über einen geraden und annähernd starren Saitenträger gespannt. Um die Saite auf einem parallelen Abstand vom Saitenträger zu halten, verläuft sie bei einer solchen Zither üblicherweise über an beiden Enden untergeschobene Stege (Holzstückchen). Der fast gerade <i>lekope</i> des ersten Typs unterscheidet sich nur durch den Verzicht auf Stege von einer Stabzither.
</p><p>Beim zweiten <i>lekope</i>-Typ bewirkt das verdickte Mittelteil wie die Röhre einer Röhrenzither eine gewisse Resonanzverstärkung, die ansonsten in wesentlich stärkerem Maß von der mit dem Saitenträger verbundenen Kalebasse eines Musikbogens geleistet wird. Percival Kirby (1934) vertritt wie zuvor Henry Balfour (1899)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Theorie der Entwicklung des Musikbogens von einem Jagdbogen über einen Bogen, der situativ zum Jagen und Musizieren verwendet wurde, hin zu einem eigenständigen Musikinstrument und sieht das verdickte Mittelteil des <i>lekope</i> als ein Zwischenstadium auf dem Weg vom Mundbogen zum mit einer Kalebasse verstärkten Musikbogen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Mundbögen stehen somit organologisch am Übergang zu anderen Instrumententypen.
</p><p>Die tonalen Möglichkeiten der unterschiedlichen Musikbogentypen sind stets komplexer als es die relativ ähnlichen Formen erwarten lassen, weshalb Percival Kirby deren <a href="Klassifizierungen_von_Musikinstrumenten" title="Klassifizierungen von Musikinstrumenten">Klassifizierung</a> nicht wie in der <a href="Hornbostel-Sachs-Systematik" title="Hornbostel-Sachs-Systematik">Hornbostel-Sachs-Systematik</a> ausschließlich nach Details der Bauform, sondern in der obersten Gliederungsebene nach dem Klangergebnis vornimmt. Hierfür wurde er von <a href="Curt_Sachs" title="Curt Sachs">Curt Sachs</a> scharf kritisiert.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kirby unterteilt die einheimischen Saiteninstrumente in Südafrika in drei Gruppen: In Gruppe 1 klingen die Obertöne als <a href="Akkord" title="Akkord">Akkord</a> zusammen, in Gruppe&nbsp;2 werden die Obertöne zur Melodiebildung isoliert und in Gruppe 3 ergeben die Obertöne im Zusammenklang mit dem Grundton eine einfache Form der <a href="Mehrstimmigkeit" title="Mehrstimmigkeit">Mehrstimmigkeit</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die erste Gruppe beinhaltet zum einen Kalebassen-Musikbögen mit ungeteilter Saite, darunter den <i>segwana</i> der <a href="Batswana" title="Batswana">Batswana</a>, den <i>dende</i> oder <i>tshitendje</i> der <a href="Tsonga_(Ethnie)" title="Tsonga (Ethnie)">Tsonga</a>, den <i>ligubu</i> der <a href="Swazi" class="mw-redirect" title="Swazi">Swazi</a>, den <i>ugubu</i> der Zulu und den <i>uhadi</i> der <a href="Xhosa_(Volk)" title="Xhosa (Volk)">Xhosa</a>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum anderen gehören hierzu Kalebassen-Musikbögen mit Stimmschlinge, etwa der <i><a href="Dende" title="Dende">dende</a></i> oder <i>tshikala</i> der <a href="Venda_(Ethnie)" title="Venda (Ethnie)">Venda</a>, der sekgapa („Kalebasse“) der Pedi und der <i>umakhweyana</i> der Swazi und Zulu. Zur zweiten Gruppe gehören neben einigen Musikbögen wie dem <i><a href="Gora_(Saiteninstrument)" title="Gora (Saiteninstrument)">gora</a></i>, dessen Saite angeblasen wird, die Halbröhrenzithern <i><a href="Tshidzholo" title="Tshidzholo">tshidzholo</a></i> (<i>tsijolo</i>) der Venda, <i><a href="Segankuru" title="Segankuru">segankuru</a></i> und <i>sekgobogobo</i> der Pedi.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die beiden <i>lekope</i>-Typen ordnet Kirby in die dritte Kategorie, die aus vier Untergruppen besteht. Die erste Untergruppe enthält Mundbögen mit einem annähernd geraden Saitenträgern aus einem Pflanzenrohr, zu denen neben dem ersten, von Frauen gespielten <i>lekope</i> der <i>lugube</i> bei den Venda, der <i><a href="Umqangala" title="Umqangala">umqangala</a></i> bei den Zulu und Swazi, der <i><a href="Mtyangala" title="Mtyangala">mtyangala</a></i> bei den <a href="Tumbuka_(Ethnie)" title="Tumbuka (Ethnie)">Tumbuka</a> in Malawi, der <i>nkangala</i> bei den <a href="Chewa" title="Chewa">Chewa</a> in Malawi und der <i>inkinge</i> bei den Xhosa gehören.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Der andere <i>lekate</i>-Typ der Männer gehört zur zweiten Untergruppe, bei welcher der Bogen aus einem einzigen massiven Stab, der an beiden Enden ausgedünnt wurde oder aus einem dicken Mittelteil mit von beiden Seiten eingesteckten dünnen Stäben besteht. Die geteilte Saite wird mit dem Mund verstärkt. Percival Kirby beschreibt diese Untergruppe mit zweigeteilter Saite als eine Weiterentwicklung der ungeteilten Mundbögen. Im instrumentenkundlichen Werk des Jesuitenpriesters und Naturforschers <a href="Filippo_Bonanni" title="Filippo Bonanni">Filippo Bonanni</a> aus dem Jahr 1723 ist ein Musikbogen mit Stimmschlinge abgebildet. Ein Resonator ist weder auf der Abbildung zu erkennen, noch wird ein solcher im Text erwähnt. Die dargestellte Spielhaltung ist für einen Musikbogen mit und ohne Resonator untypisch.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Damara" title="Damara">Damara</a> in Namibia sollen, Berichten aus dem 19. Jahrhundert zufolge, ihren zur Jagd verwendeten Bogen zeitweilig zum Musizieren mit einer Stimmschlinge ausgestattet haben. Den Bogenstab hielten sie beim Spiel waagrecht gegen den Mund und die Saite schlugen sie mit einem dünnen Stab. So beschreibt der britische Naturforscher <a href="Francis_Galton" title="Francis Galton">Francis Galton</a>, der <a href="Damaraland" title="Damaraland">Damaraland</a> 1851 besuchte, das zur rhythmischen Gesangsbegleitung dienende und zu jener Zeit einzige Saiteninstrument der Damara.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sein Reisebegleiter, der schwedische Forschungsreisende <a href="Karl_Johan_Andersson" title="Karl Johan Andersson">Karl Johan Andersson</a>, schreibt dagegen, der Damara-Spieler erzeuge mit dem Mundbogen „eine Art wilder Melodie“ und das Instrument diene dazu, die Laufgeräusche verschiedener Tiere nachzuahmen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der dünne, leicht gebogene Jagdbogen der Damara wurde wie bei den <a href="Herero" title="Herero">Herero</a> <i>outa</i> genannt, auch bei seiner Verwendung als Musikinstrument. Als Bogenstab des <i>outa</i> (genauer <i>outa otjihumba</i>) wurde ein 90 bis 120 Zentimeter langer Zweig etwa von <i><a href="Ziziphus_mucronata" title="Ziziphus mucronata">Ziziphus mucronata</a></i> (<a href="Otjiherero" title="Otjiherero">Otjiherero</a> <i>omukara</i>) verwendet.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Den gleichen Mundbogen mit Saitenteilung sah <a href="Leonhard_Schultze-Jena" title="Leonhard Schultze-Jena">Leonhard Schultze</a> um 1904 bei den <a href="San_(Volk)" title="San (Volk)">Basarwa</a> in der <a href="Kalahari" title="Kalahari">Kalahari</a> von <a href="Botswana" title="Botswana">Botswana</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der „verbesserte“ Mundbogen des <i>lekope-</i> oder <i>setolotolo-</i>Typs (englisch <i>braced thick-handled bow</i>) mit in der Mitte verdicktem Bogenstab und zweigeteilter Saite heißt bei den Venda <i>tshigwana</i> (<i>tshivhana</i>), bei den Tsonga <i>sekgapa</i>, bei den Swazi <i>isitontolo</i>, bei den Kwebo <i>kedondolo</i>, bei den Lobedu <i>kashane</i> (beide <a href="Nord-Sotho" title="Nord-Sotho">Nord-Sotho</a>-Sprecher), bei den Zulu <i>isitontolo</i> oder <i>isiqomqomana</i>, bei den Tsopi <i>penda</i> und hiermit sprachlich verbunden <i>chipendani</i> (<i>tshipendani</i>)<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bei den Karanga in <a href="Simbabwe" title="Simbabwe">Simbabwe</a>, die einen <a href="Shona_(Sprache)" title="Shona (Sprache)">Shona</a>-Dialekt sprechen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein solcher Mundbogen jedoch ohne Stimmschlinge ist bei <a href="Bernhard_Ankermann" title="Bernhard Ankermann">Bernhard Ankermann</a> (1901) in einer Abbildung mit „Musikbogen der <a href="Kaffer" title="Kaffer">Kaffern</a>“ untertitelt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ob diese Mundbögen einen gemeinsamen Ursprung haben oder unabhängig entstanden sind, lässt sich aus ihrer Verbreitung nicht ableiten. Eine Bauform mit einem sehr kurzen verdickten Mittelstück, bei dem die Stimmschlinge nicht am Mittelstück, sondern daneben am dünnen Bogenstab befestigt ist – <i>chipendani</i> der Karanga und <i>isitontolo</i> der Tsonga, scheint von Norden nach Südafrika gekommen zu sein.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die dritte Untergruppe besteht aus stark gebogenen Mundbögen ohne Saitenteilung, deren Saitenträger in der Mitte geriffelt ist und der mit einem Reibestab, an dem eine Rassel befestigt ist, gerieben wird. Zu diesen Schrapbögen oder Reibebögen gehört der <i><a href="Xizambi" title="Xizambi">xizambi</a></i> der Tsonga und der <i>nxonxoro</i> der <a href="San_(Volk)" title="San (Volk)"><span lang="khi">ǃKung</span></a>. Die vierte Untergruppe ist eine Variante der zweiten, jedoch mit einer ungeteilten Saite und einem dicken geraden Pflanzenrohr, in das nur an einer Seite ein dünner gebogener Stab gesteckt ist. Üblicherweise wird die Saite mit einem Stab gestrichen. Beispiele für diese Gruppe sind die heute nicht mehr gebräuchliche zweigeteilte Form des <i><a href="Umrhubhe" title="Umrhubhe">umrhubhe</a></i> der Zulu und Xhosa, der <i>umqunge</i> der Mpondo in der Provinz <a href="Ostkap" title="Ostkap">Ostkap</a> und der <i>utiyane</i> der Swazi.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bauform_und_Spielweise">Bauform und Spielweise</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lekope_mit_einteiligem,_geradem_Saitenträger"><span id="Lekope_mit_einteiligem.2C_geradem_Saitentr.C3.A4ger"></span>Lekope mit einteiligem, geradem Saitenträger</h3></div>

<p>Der zur ersten Untergruppe gehörende <i>lekope</i> in der Region Transvaal, die vier Provinzen im Nordosten der Republik Südafrika umfasst, wird aus einem beispielsweise fünf <a href="Internodium_(Botanik)" title="Internodium (Botanik)">Internodien</a> langen Schilfrohrabschnitt angefertigt. Das bevorzugte Material ist ein etwa 60 Zentimeter langes Bambusrohr, dessen Durchmesser ein bis zwei Zentimeter beträgt.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Falls der Stab völlig gerade ist, wird in seltenen Fällen an einem Ende ein Abschnitt eines Zweiges unter der Saite platziert, um diese auf einen minimalen Abstand vom Saitenträger zu bringen. Die beim <i>lekope</i> traditionell aus einer Tiersehne (beim <i>lugube</i> aus Pflanzenfaser oder Tiersehne) bestehende Saite wird auf einer Seite durch einen Knoten verstärkt, mit diesem in einen Riss an der Stabspitze geklemmt und, im Unterschied zu den übrigen Mundbögen dieser Gruppe, nicht unmittelbar am anderen Stabende, sondern in einiger Entfernung vom Stabende festgewickelt. Die mehrfach unter der Saite durchgezogene Wicklung sorgt wie ein sehr niedriger <a href="Sattel_(Saiteninstrument)" title="Sattel (Saiteninstrument)">Sattel</a> für etwas Abstand vom Stab. Die Saite wird mit einem Plektrum (aus einer Art der <a href="Hundszahngr%C3%A4ser" title="Hundszahngräser">Hundszahngräser</a>, Sesotho <i>mohloa</i>) angerissen. Bei den Sotho und den meisten anderen Ethnien spielten diesen Mundbogentyp ausschließlich Frauen und Mädchen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Heute verwenden vielleicht noch ältere Frauen den <i>lekope</i> zur eigenen Unterhaltung.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wie beim <i><a href="Umqangala" title="Umqangala">umqangala</a></i> der Zulu, beim <i>lugube</i> der Venda und beim <i>lengope</i> der Batswana hält die (rechtshändige) Spielerin den Bogenstab auf die linke Seite schräg nach unten geneigt und berührt mit den Lippen – aber nicht mit den Zähnen – dessen oberes Ende. Die Saite zeigt dabei nach außen. Mit dem Zeigefinger der linken Hand fixiert sie bei nach oben gerichteter Handfläche das untere Stabende. Mit den übrigen Fingern der linken Hand verkürzt die Spielerin die Saite und produziert über dem Grundton der leeren Saite zwei oder drei weitere Grundtöne. Für den resultierenden Klang sind weniger die gegriffenen Grundtöne, sondern vor allem die durch Veränderung des Mundraums isolierten zweiten, dritten und vierten <a href="Oberton" title="Oberton">Obertöne</a> maßgeblich.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die früher hauptsächlich verwendeten Musikinstrumente der Pedi-Frauen waren unterschiedliche Trommeltypen, vor allem die hölzerne <a href="Kesseltrommel" title="Kesseltrommel">Kesseltrommel</a> mit Henkel <i>moropa</i> (Plural <i>meropa</i>), <a href="Rassel" title="Rassel">Rasseln</a>, <a href="Maultrommel" title="Maultrommel">Maultrommeln</a> und der <i>lekope</i>. Der <i>lekope</i> diente den Frauen abends als Soloinstrument oder zur Begleitung eines Gesangs mit oder ohne Worte. Ende der 1950er Jahre war der gerade Mundbogen <i>lekope</i> selten geworden und wurde praktisch nicht mehr verwendet. Die jungen Frauen spielten stattdessen eine metallene Bügelmaultrommel, die preisgünstig in einfachen Läden zu kaufen war und der sie die Mundbogennamen <i>lekope</i> und im Distrikt <a href="Sekhukhune_(Distrikt)" title="Sekhukhune (Distrikt)">Sekhukhune</a> <i>setolotolo</i> gaben.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lekope_mit_dreiteiligem,_gebogenem_Saitenträger"><span id="Lekope_mit_dreiteiligem.2C_gebogenem_Saitentr.C3.A4ger"></span>Lekope mit dreiteiligem, gebogenem Saitenträger</h3></div>
<p>Beim <i>lekope</i> mit geteilter Saite, der in Lesotho <i>setolotolo</i> genannt wird, besteht der mittlere dicke Bogenstab aus einem 20 bis 25 Zentimeter langen Zweig eines <a href="Flieder" title="Flieder">Flieders</a> oder eines anderen Strauchs mit einem ähnlich weichen Holz, dessen Durchmesser 3 bis 4 Zentimeter beträgt.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Holzstück wird entrindet, zur Mitte hin leicht verjüngt und das weiche Mark im Innern wird von beiden Seiten 5 bis 7 Zentimeter tief ausgebohrt. Zwei stark gekrümmte, dünne Zweige mit maximal einem Zentimeter Durchmesser und zugespitzten Enden werden auf beiden Seiten in die Bohrlöcher des dicken Mittelteils gesteckt. An den Enden der Zweige sind Kerben eingeschnitten, um eine Drahtsaite festzubinden. Um die Saite nachzuspannen, ist die Befestigung, wie bei Musikbögen üblich, an einem Ende lösbar.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die aus einer Sehne bestehende Stimmschlinge lenkt die Saite einige Zentimeter in Richtung des Mittelteils. Bei einem Exemplar, das Percival Kirby (1934) beschreibt, bestanden das Mittelteil aus dem Holz des <a href="Zedrachbaum" title="Zedrachbaum">Zedrachbaums</a> (<i>syringa</i>) und die gebogenen Endstücke aus einer <a href="Weiden_(Botanik)" class="mw-redirect" title="Weiden (Botanik)">Weidenart</a> (<i>morethloa</i>). Vor dem Biegen wurden sie über dem Feuer getrocknet. Die rund 75 Zentimeter lange Messingsaite war mit einer Stimmschlinge aus Baumwolle verbunden.
</p><p>Der Musiker hält den Bogen beim Spiel ungefähr waagrecht mit der linken Hand am Mittelteil und drückt dessen rechtes Ende gegen seine Lippen. Die vom Körper weggerichtete Saite zupft er auf der linken Hälfte mit dem Zeigefinger der linken Hand auf und ab, während er die rechte Saitenhälfte mit einem Plektrum (aus einem Dorn) in beiden Richtungen anreißt. Die Stimmung der Saite erfolgt in drei Schritten. Zuerst wird sie mit der richtigen Spannung festgebunden, dann erfolgt durch die umgelegte Stimmschlinge die Feinjustierung und schließlich wird die Stimmschlinge so entlang der Saite verschoben, dass sich das gewünschte Intervall ergibt. Bei einer gängigen Stimmung liegen beide Saitentöne eine <a href="Quinte" title="Quinte">Quinte</a> auseinander. Andere Intervalle, etwa eine große <a href="Terz_(Musik)" title="Terz (Musik)">Terz</a>, sind möglich und werden nach der zu spielenden Melodie eingestellt. Mit dem Mund können Obertöne aus beiden Saitenhälften selektiv verstärkt werden. Von den acht bis zehn Obertönen, die mit jeder Saitenhälfte darstellbar sind, verwendet der Musiker nur einen Teil zur Melodiebildung in einem Musikstück.
</p><p>Zu den traditionellen Musikinstrumenten der Pedi-Männer gehören ein Ensemble aus mehreren Rohrflöten, <i>dinaka</i>, die sie offenbar von den Panflöten <i>nyanga</i> der Venda übernommen haben, die Ritualtrommel <i>dikomana</i>, das Naturhorn <i><a href="Phalaphala" title="Phalaphala">phalaphala</a></i> und der <i>lekope</i>.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wie der etwas anders hergestellte <i>tshigwana</i> der Venda wird der <i>lekope</i> nur von <a href="Initiation" title="Initiation">initiierten</a> jungen und alten Männern gespielt. Früher saßen die Männer nachts in ihrem <a href="Kraal" title="Kraal">Kraal</a> um ein Feuer zusammen und machten Musik. Mundbögen werden üblicherweise einzeln gespielt. Percival Kirby (1934) hörte jedoch zwei Pedi-Musiker, die auf gleiche Tonhöhen gestimmte <i>makope</i> zusammenspielten. Yvonne Huskisson (1958) erwähnt ein sehr ungewöhnliches Ensemble von sechs Männern, die melodiös auf gleiche Tonhöhen gestimmte <i>makope</i> spielten. Allgemein ist die traditionelle Musik der Pedi-Frauen eher rhythmisch betont und die Musik der Männer eher melodisch.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wollte der Musiker früher mit seinem Mundbogenspiel ein Zeichen der Liebe, Treue, Abneigung oder eine sonstige Gefühlsstimmung aussenden, so konnte ein magischer Heiler zur Verstärkung dieser Botschaft den Bogen mit gewissen Wundermitteln präparieren. Als musikalischer Liebesschwur wurde förderlich erachtet, den Bogen mit der weißen Blüte eines Baums und dem Honig junger Bienen zusammen mit dem Fleisch eines <a href="Kapt%C3%A4ubchen" title="Kaptäubchen">Kaptäubchens</a> und eines Maulwurfs einzureiben. Die Wirksamkeit solcher Substanzen basiert auf der Vorstellung von <a href="Analogiezauber" title="Analogiezauber">Analogiezauber</a> und in diesem Fall auf der Überlegung, dass die spezielle Blüte als erste im Frühling erblüht, der Maulwurf blind (wie Verliebte) ist, die Tauben paarweise fliegen und der Honig süß schmeckt. Ging es um Hass oder Feindschaft gegen die mit der Musik gemeinte Person, so wurden zur Herstellung des magischen Stoffes Fett vom <a href="Honigdachs" title="Honigdachs">Honigdachs</a> (gilt als tapfer), Adler (gilt stets als machtvoll), von einer <a href="Gew%C3%B6hnliche_Mamba" title="Gewöhnliche Mamba">Mamba</a> (hochgiftig) und junge Bienen aus dem Bienenstock (weil sie stechen) verwendet.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Erzählung scheint zumindest die zielführende Verwendung des <i>lekope</i> bei Liebesdingen zu bestätigen. Demnach hatte ein junger Mann den geforderten Brautpreis (<i>lobala</i>) in Form von Rindern an seinen zukünftigen Schwiegervater entrichtet, ungeachtet dessen weigerte sich der alte Vater, seine Tochter in die Ehe zu geben. Da ging der junge Mann zusammen mit einem Freund abends zum Haus des Vaters und beide musizierten, sich bei Ermüdung abwechselnd, bis zum frühen Morgen auf dem <i>lekope</i>. Nach einigen Nächten willigte der Vater schließlich in die Ehe ein. Deshalb achtete ein Mädchen in der Vergangenheit darauf, einen Bräutigam zu finden, der <i>lekope</i> spielen kann.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Yvonne Huskisson: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://wiredspace.wits.ac.za/handle/10539/21127?show=full"><i>The Social and Ceremonial Music of the Pedi</i>.</a> (Dissertation) University of the Witwatersrand, Johannesburg 1958</li>
<li><a href="Percival_R._Kirby" title="Percival R. Kirby">Percival R. Kirby</a>: <i>The Musical Instruments of the Native Races of South Africa.</i> (1934) 2. Auflage: Witwatersrand University Press, Johannesburg 1965</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://digitalcollections.lib.uct.ac.za/collection/islandora-25796"><i>Pedi playing upon the lekope.</i></a> Percival Kirby Musical Instruments Collection, University of Cape Town (Abbildung eines <i>lekope</i> der Männer mit dreiteiligem Saitenträger)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Percival R. Kirby, 1965, S. 227f</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Curt_Sachs" title="Curt Sachs">Curt Sachs</a>: <i>Review: The Musical Instruments of the Native Races of South Africa by Percival R. Kirby.</i> In: <i>Africa: Journal of the International African Institute</i>, Band 9, Nr. 1, Januar 1936, S. 132</span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Percival R. Kirby, 1965, S. 196</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Percival R. Kirby, 1965, S. 197</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Percival R. Kirby, 1965, S. 204–215</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Percival R. Kirby, 1965, S. 220</span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Filippo_Bonanni" title="Filippo Bonanni">Filippo Bonanni</a>: <i>Gabinetto armonico pieno d’instrumenti sonori.</i> Placho, Rom 1723, S. 175; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/gri_33125011113681/page/n495/mode/1up">Textarchiv&nbsp;– Internet Archive</a></span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Francis_Galton" title="Francis Galton">Francis Galton</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://galton.org/books/south-west-africa/galton-1853-travels-in-south-africa-1up-linked.pdf"><i>Narrative of an Explorer in Tropical South Africa being an Account of a Visit to Damaraland in 1851.</i></a> (PDF; 12&nbsp;MB) 4. Auflage. Ward, Lock and Co., London 1891, S. 117</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Karl_Johan_Andersson" title="Karl Johan Andersson">Karl Johan Andersson</a>: <i>Lake Ngami; or, Explorations and Discoveries During Four Years Wanderings in the Wilds of Southwestern Africa.</i> Harper &amp; Brothers, New York 1861, S. 227; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/lakengamiorexplo01ande/page/227/mode/1up">Textarchiv&nbsp;– Internet Archive</a></span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Leonhard_Schultze-Jena" title="Leonhard Schultze-Jena">Leonhard Schultze</a>: <i>Aus Namaland und Kalahari. Bericht an die Kgl. Preuss. Akademie der Wissenschaften zu Berlin über eine Forschungsreise im westlichen und zentralen Südafrika, ausgeführt in den Jahren 1903–1905.</i> Gustav Fischer, Jena 1907; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/ausnamalandundk00berlgoog/page/n747/mode/1up">Textarchiv&nbsp;– Internet Archive</a></span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas F. Johnston: <i>Tsonga Musical Performance in Cultural Perspective (South Africa)</i>. In: <i>Anthropos</i>, Band 70, Nr. 5./6, 1975, S. 761–799, hier S. 768</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Yvonne Huskisson, 1958, S. 22, 25</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Yvonne Huskisson, 1958, S. 56</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrich Wegner: <i>Afrikanische Saiteninstrumente</i>. Band 2. (Neue Folge 41. Abteilung Musikethnologie V.) Museum für Völkerkunde Berlin 1984, S. 18</span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Yvonne Huskisson, 1958, S. 26</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Yvonne Huskisson, 1958, S. 57, Tafel 22</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Percival R. Kirby, 1965, S. 104</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Percival R. Kirby, 1965, S. 232f</span>
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</ol></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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